default_mobilelogo

hidden

CarboCert-Heimatpaket: Förderung von gesunden Lebensräumen mit regionalen Klimaschutzlösungen.
CarboCert setzt seit 2016 bereits erfolgreich sein Humusaufbauprogramm mit Landwirten um und ermöglicht so aktiven Klimaschutz durch nachhaltige Bewirtschaftungssysteme. Dabei kauft CarboCert kontinuierlich die erzeugten Emissionsgutschriften von Landwirten entsprechend den im Boden gebundenen Mengen an CO2 an. 

Klaus Dorsch von der topagrar, dem Magazin für aktuelle Fachinformationen und praxisgerechte Entscheidungshilfen für landwirtschaftliche Betriebe hat das Thema Carbon Farming am Beispiel von unseren CarboCert-Landwirten Christoph Uhl und Johannes Mayer näher unter die Lupe genommen. 

Die Sparkasse Coburg-Lichtenfels ist in ihrem Geschäftsbetrieb klimaneutral. Pünktlich zu ihrem 200. Geburtstag hat es die Sparkasse durch Umsetzung eines umfangreichen Umwelt- und Maßnahmenplans geschafft, die Klimaneutralität bereits 2021 zu erreichen. Gemäß der von ihr unterzeichneten Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Handeln wäre sie dazu erst bis zum Jahr 2035 verpflichtet.

Ein wesentlicher Beitrag zur Emissionsreduzierung ergibt sich dadurch, dass für die Energieversorgung Ökostrom aus heimischen Wasserkraftwerken genutzt wird. Zum Jahresende bezieht das gesamte Filialnetz der Sparkasse Strom aus regenerativen Quellen. Weitere Maßnahmen betreffen den hauseigenen Fuhrpark und energetische Sanierungsarbeiten auf Filialebene.

Die Coburg-Lichtenfels hat ihre CO2 Emissionen berechnet und eine CO2 Bilanz erstellt.  

Mit der Erstellung eines Corporate Carbon Footprint für das Jahr 2020 nach den Anforderungen des Greenhouse Gas Protocol haben die beiden DOSU AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungskanzlei Dipl.-Kfm. Dirk Schulte-Uebbing über unsere CarboCertikate freiwillig ihren CO2-Fußabdruck um 18 to CO2reduziert. Für diese Kompensation wurden über CarboForst 9 klimastabile Bäume mit internationaler Unterlegung gepflanzt und 9 to CO2 über Humusaufbau gespeichert. Damit engagiert sich der Geschäftsführer der beiden Firmen Dirk Schulte dafür, in Zukunft klimaneutrale Dienstleistungen anzubieten und eine aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Am vergangenen Wochenende (19.6.) hat die Von Nellsche Forstverwaltung Frau Julia Klöckner und einen kleinen Kreis von Gästen nach Seibersbach eingeladen, um dort unter Sonnenschirmen, regionaler lecker Verköstigung von "fruchtbares" und kühlen Getränken im Dialog über die neuen Ansätze der regenerativen Landwirtschaft mit Agroforst und des klimastabilen Waldumbau zu sprechen.

Für alle Beteiligten war es am Ende ein informativer und herrlicher Nachmittag bei bestem Wetter und anregendem Austausch zur Frage wie Frau Klöckner das Spannungsfeld zwischen der industriellen Land- und Forstwirtschaft und den neuen Ansätzen der regenerativen Landwirtschaft mit Agroforst und des naturnahen Waldbau erlebt.

Als regionaler Partner engagiert sich die Sparkasse Schwarzwald-Baar schon sehr lange für verschiedenste Projekte vor Ort. Ausserdem legt das Bankhaus schon länger sehr viel Wert auf die Reduzierung Ihrer eigenen CO2-Emissionen. 300 Tonnen der verbleibenden und unvermeidbaren Emissionen kompensiert die Sparkasse seit 2021 über CarboCert in Kooperation mit Christoph Trütken und seinen Antonihof in Bad Dürrheim. Er bewirtschaftet 95 Hektar Land ökologisch und regenerativ, betreibt eine achtjährige Fruchtfolge mit Kleegrasmischungen, Winterweizen, Winterroggen, Hafer und Dinkel die so enorm zur Humusbildung beitragen.

Das die Firma Gropper nicht nur nachhaltig denkt sondern auch entsprechend handelt, zeigt die Firma am Beispiel der Familie Johannes Mayer aus Bergülen. Gropper kompensiert auf den Feldern der Familie Mayer einen Teil der Emissionen, die entlang der Lieferkette ihrer Milch entstehen. Bei diesem zertifizierten Klimaschutzprojekt werden die Kompensationsmengen über den regionalen Humusaufbau und mit Unterlegung mit Zertifikate von ClimaPartner erzeugt.

Christoph Uhl aus Unterschneidheim kennt sich als leidenschaftlicher Landwirt extrem gut aus in Sachen Bodenbearbeitung, Fruchtfolgen und Humusaufbau. Er weiss auch ganz genau, wie man die Resilienz der Böden gegen Trockenheit, Hitze und Extremwettersituationen steigert und stärkt. Wenn er den Humusanteil im Boden steigert, kann dieser mehr Wasser speichern und erhält so bei Trockenheit die Fruchtbarkeit länger und kühlt die Umgebung. Und bei Starkregen fliesst nicht gleich so viel Wasser an der Oberfläche ab, sondern kann besser in den Boden eindringen. Damit wird Erosion vorgebeugt und die Bäche und Flüsse werden so bei Starkregen entlastet und das Wasser für die nächste Trockenphase gespeichert.

2021 05 19 Newsbeitrag RegioTVEin Thema im Regio TV Bodensee Journal vom 27.04.2021: Carbon Farming – Wir zeigen Ihnen ein Konzept, dass CO2 für Böden nutzbar macht.
Doro Halbig durfte Ende April 2021 einen ganzen Tag bei uns auf dem Hof verbringen und konnte so viele Einblicke in die ganzheitlichen Bereiche der Familie Abler und Ihren beiden Firmen CarboCert und Fruchtbares einfangen und so für Ihre kurze Dokumentation im regioTV aufbereiten. Ab Minute 10 können Sie sich selbst von dem gelungenen Ergebnis überzeugen. Viel Spass.

Hier geht’s zum Beitrag: https://www.regio-tv.de/mediathek/video/regio-tv-bodensee-journal-27-04-2021/

Humus ist wichtig für die Fruchtbarkeit unserer Böden. Zudem wird in Humus CO2 gespeichert. Um Humus im Boden aufzubauen bedarf es viel: Geduld, die Kenntnis darüber wie Humusaufbau überhaupt funktioniert und Böden, auf denen man Humusaufbau betreiben kann. Die Landwirte vom Hahnennest wissen und praktizieren schon länger klimaschonende Bewirtschaftungsweisen Ihrer landwirtschaftlichen Flächen und speichern so in Ihren Böden zusätzliches CO2 durch einen vermehrten Humusaufbau.